DGfKM
    Deutsche Gesellschaft
    für Krisenmanagement e.V.
Berufsverband und Netzwerk der
Krisenmanager und Compliancemanager,
Restrukturierungsmanager und Insolvenzmanager
 

Krisenmanager der DGfKM e.V. im Gespräch

"Manchmal kann Konzernvernetzung im Krisenfall auch hinderlich sein" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. Ronald Wellenreuther

Seit mehr als einhundert Jahren werden in Dresden Impfstoffe produziert - zunächst vom Sächsischen Serumwerk (SSW) und nach der Wende an gleicher Stelle von GlaxoSmithKline Biologicals, einer Niederlassung der britischen SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG - bisher ohne größere Zwischenfälle. Gleichwohl ist das Spektrum möglicher Krisenfälle in Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie groß: Es reicht von Produktrückrufen wie Lipobay (Bayer, 2001) oder Contergan (Grünenthal, 1961) bis hin zu Großbränden wie Schweizerhalle (Sandoz, 1986) oder Dormagen (Ineos, 2008). Dr. Ronald Wellenreuther, Security Manager von GlaxoSmithKline Biologicals in Dresden und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), erläutert, wie sich die Impfstoffspezialisten auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet haben. | Mehr |

"Banken sollten ihr Risikomanagement nicht nur an regulatorischen Vorgaben ausrichten" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. W. Gleißner

Mitte April 2014 hat das Europäische Parlament nach langen Verhandlungen einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus ("Single Resolution Mechanism", SRM) für notleidende Banken beschlossen. Damit sollen bei Bankeninsolvenzen innerhalb der Eurozone künftig einheitliche Regeln angewandt und die Kosten für die Steuerzahler aus der Bankenrettung auf ein Minimum reduziert werden. Dr. Werner Gleißner, Vorstandsmitglied der FutureValue Group AG in Leinfelden-Echterdingen und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), erläutert im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin, welche Konsequenzen diese Regelungen für das Risikomanagement von Banken und die Kreditfinanzierung von Unternehmen haben.
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"Der MSV Duisburg wurde u.a. Opfer eines strukturellen Defizites im bezahlten Fußball" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. Utz Brömmekamp

Alemannia Aachen, Kickers Offenbach, VfL Osnabrück und VfB Lübeck - immer wieder geraten traditionsreiche Fußballvereine in große finanzielle Schwierigkeiten oder werden gar insolvent. Fehlt der Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, verweigert oft auch der Ligaverband die Lizenz für die bisherige Spielklasse, wie zuletzt beim Bundesliga-Gründungsmitglied MSV Duisburg. Dr. Utz Brömmekamp, Geschäftsführer der Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung GmbH in Düsseldorf und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), begleitet den Club auf dem Weg der Gesundung. Im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin erläutert er, welche Hürden dabei zu nehmen sind. | Mehr |

"Auch solvente Kreditinstitute werden angehalten sein, Sanierungspläne zu erstellen" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. Julius Freiherr Grote

Ob WestLB, HSH Nordbank oder Commerzbank - auch Großbanken bleiben von Schieflagen nicht verschont. In Österreich wurde 2009 die Hypo Alpe Adria verstaatlicht, um weiterhin die gesetzlichen Eigenkapitalvorschriften erfüllen zu können. Doch wie saniert man eigentlich eine Großbank? Im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin erläutert Dr. Julius Freiherr Grote, wie Kreditinstitute neu ausgerichtet werden. Er leitete seit 2011 zunächst die Abteilung Strategische Projekte, nunmehr die Organisation und das Projektbüro bei der Hypo Alpe Adria in Klagenfurt und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM). Seine Antworten gibt er lösgelöst vom aktuellen Arbeitgeber. | Mehr |

"Der Grundstein zum Erhalt eines Familienunternehmens wird in der Familie gelegt" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. Volkhard Emmrich

Im Oktober 2013 ist mit Haribo-Chef Dr. Hans Riegel einer der erfolgreichsten deutschen Familienunternehmer der Nachkriegszeit gestorben. Zeit seines Lebens galt der kinderlose Bonner Unternehmer als eigenwilliger Patriarch, der Banken genauso mied wie Berater. Auch mit 90 Jahren war er beinahe täglich im Büro und stellte sich der Nachfolgefrage nur widerwillig. Dr. Volkhard Emmrich, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wieselhuber & Partner GmbH Unternehmensberatung in München und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), erläutert, was das Umfeld von sehr erfolgreichen Familienunternehmern machen kann, damit mit dem Tod des Inhabers nicht auch das Unternehmen stirbt. | Mehr |

"Wir sehen uns in der Bringschuld einer aktiven Kommunikation" - Interview mit DGfKM-Mitglied Jörg Brückner

Vor gut zwanzig Jahren - am Rosenmontag 1993 - ereignete sich im Chemiewerk Frankfurt-Griesheim der Hoechst AG ein folgenschwerer Störfall. In den folgenden sechs Wochen kam es zu 17 weiteren Betriebsstörungen in verschiedenen Werken des Unternehmens. Die begleitende Öffentlichkeitsarbeit des Konzerns wurde damals als "irreführend und instinktlos", als „verharmlosend und vertuschend" bezeichnet. Welche Lehren haben Chemiepark-Betreiber aus den Vorkommnissen gezogen und wie ist die Krisenkommunikation in Chemieparks heute organisiert? Antworten gibt Jörg Brückner, Leiter Presse und PR der Currenta GmbH & Co. OHG in Leverkusen und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM) im Gespräch mit dem Krisenmagazin. | Mehr |

"Es geht immer um das Team und darum, den Flug sicher nach Hause zu bringen" - Interview mit DGfKM-Mitglied Eckhard Jann

Die spektakuläre Bruchlandung einer südkoreanischen Passagiermaschine im Juli 2013 in San Francisco und Meldungen über giftige Gase in den Cockpits verschiedener Airbus-Maschinen im September 2012 - tatsächliche und vermeintliche Notlagen beim mit Abstand sichersten Verkehrsmittel der Welt sorgen regelmäßig für besondere Aufmerksamkeit. Im Gespräch mit dem Krisenmagazin erklärt Flugkapitän Eckhard Jann wie Bord-Crews auf kritische Situationen vorbereitet werden. Eckhard Jann ist Safety Pilot und Emergency Response Planning Manager der TUIfly GmbH in Langenhangen sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM). | Mehr |

"Care agiert in Krisenzeiten auf gleicher Augenhöhe wie Kommunikation und Recht" - Interview mit DGfKM-Mitglied Wolfgang Seeger

Der mutmaßliche Freitod des Finanzchefs der Zurich Insurance Group im August 2013 oder das Busunglück im Sierre-Tunnel im Kanton Wallis im März 2012 mit 28 Toten - Krisensituationen hinterlassen oft Spuren in der Psyche von Hinterbliebenen, Angehörigen und Helfern. Wie posttraumatische Belastungsstörungen nach Großschadensereignissen vermieden werden können, erläutert Wolfgang Seeger im Gespräch mit dem Krisenmagazin. Der Leiter des Prozess- und Qualitätsmanagements bei der gemeinnützigen Stiftung CareLink in Kloten ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM). | Mehr |

"Ökonomische Optimierungsansätze stoßen irgendwann an medizinische Grenzen" - Interview mit DGfKM-Mitglied Prof. Dr. Stefan Razik

Während die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland insgesamt zurückgehen, kreist über immer mehr gesundheitsnahen Einrichtungen der Pleitegeier. Auch die Politik ist zunehmend ratlos, ob die Rettung in einem Ausbau der „Integrierten Versorgung“ oder in einem grundsätzlichen Umbau der gesetzlichen Krankenversicherung besteht. Prof. Dr. Stefan Razik, Dekan im Fachbereich Gesundheit der Hochschule Weserbergland und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), erläutert, wie durch richtige Restrukturierungsmaßnahmen die Krankenkassenbeiträge für die Versicherten sogar sinken können. | Mehr |

"Das ESUG ist kein Allheilmittel für grundsätzliche Managementfehler" - Interview mit DGfKM-Mitglied Dr. Stefan Weniger

Im Juli 2013 musste die Baumarkt-Kette Praktiker nach Jahren der Krise und vielen gescheiterten Restrukturierungsmaßnahmen Insolvenz anmelden. Wenig später folgte das Tochterunternehmen Max Bahr. War "Zwanzig Prozent auf alles, außer Tiernahrung" doch etwas zu viel? Im Interview mit dem "Restrukturierungsmagazin" erklärt Dr. Stefan Weniger, Partner der hww wienberg wilhelm Gruppe in Berlin und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), welche Chancen das geänderte Insolvenzrecht der Baumarktkette bietet - und wo das ESUG nicht mehr helfen kann. | Mehr |

Kurzprofil

Netzwerk der Krisenmanager und Compliancemanager,
Insolvenzmanager und Restrukturierungsmanager

Experten für Krisenmanagement und Compliance, Frühwarnsysteme und Krisendiagnose, Sanierungs-, Restrukturierungs- und Insolvenzmanagement, Risikomanagement und Rating, Krisenkommunikation und Issues Management sowie Sicherheits-, Notfall- und Katastrophenmanagement haben sich im Januar 2002 in Frankfurt am Main zur Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM) zusammengeschlossen. Aus dem einstigen Förderverein Krisenforschung e.V. ist mittlerweile ein führender Branchenverband für Krisen-, Risiko-, Compliance- und Katastrophenspezialisten aus den vier Ländern des deutschsprachigen Europas geworden.

Persönliche Mitglieder der DGfKM können ausschließlich Führungskräfte aus Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, Banken und Versicherungen, Beratungsgesellschaften, Verbänden, öffentlichen Einrichtungen und der Wissenschaft werden. Die Vereinsmitglieder müssen vor ihrer Aufnahme über mehrjährige Erfahrung im krisen-, risiko-, compliance- oder katastrophennahen Bereich verfügen und ihrerseits juristische Personen, Personenmehrheiten oder Personenvereinigungen mit Sitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Liechtenstein repräsentieren. Privatpersonen und Studierende werden nicht als Mitglieder aufgenommen.

Interdisziplinärer Erfahrungsaustausch durch
Kongresse, Arbeitskreise und Veröffentlichungen

Die DGfKM unterstützt den Erfahrungsaustausch von Unternehmenspraktikern untereinander sowie mit der Wissenschaft - beispielsweise durch die Bereitstellung finanzieller Mittel für Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Forschungsprojekte. Ein branchenübergreifendes "Networking" und eine erstklassige berufliche Weiterbildung ermöglichen die Arbeitskreise, Fachtagungen, Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen des Krisennavigator. Die Mitglieder der DGfKM nehmen an den Veranstaltungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein bevorzugt als Referenten teil.

Ausgewählte Ergebnisse der Veranstaltungen sowie Fallstudien und Fachbeiträge der DGfKM-Mitglieder werden in gedruckter Form in den Fachzeitschriften "Krisenmagazin" (ISSN 1867-7541) und "Restrukturierungsmagazin" (ISSN 1867-7517), in den Sammelbänden des Kieler Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, in der Serie "Arbeitspapier Krisennavigator" (ISSN 1610-1855) sowie im "Krisennavigator" (ISSN 1619-2389) und "Crisisnavigator" (ISSN 1619-2400) veröffentlicht. Mitglieder der DGfKM sind außerdem im Herausgeberbeirat des Informationsdienstes vertreten und überwachen die Qualität und Praxisnähe der bereitgestellten Informationen.

Für Details nehmen Sie bitte Kontakt mit der DGfKM-Geschäftsstelle im Krisennavigator - Institut für Krisenforschung in Kiel auf.

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